Fanny Jimenez konnte sich nie so recht entscheiden, ob sie nun wissenschaftlich arbeiten wollte oder doch lieber kreativ. Meist machte sie dann beides parallel – bis sie mit dem Wissenschaftsjournalismus die perfekte Mischung fand.
Mit dem tauben Komponisten Bedrich Smetana fing alles an. Als Fanny Jimenez mit zehn Jahren zum ersten Mal seine „Moldau“ hörte, ließen sie zwei Fragen nicht mehr los: Wie kann man etwas komponieren, ohne es je zu hören? Und wie bringt man überhaupt Ideen im eigenen Kopf dazu, vor anderen lebendig zu werden?
Die erste Frage führte sie in überfüllte Hörsäle in Deutschland und erfüllende Seminare in den USA, wo sie Psychologie und Neurowissenschaften studierte und später ans Max Planck Institute for Human Development in Berlin, wo sie 2010 promovierte. Die zweite Frage ließ sich nur durch Ausprobieren lösen. Also stiefelte sie vor und während des Studentenalltags durch viele Fernsehstudios, in denen sie für den KIKA, den RBB und die ARD Beiträge schrieb und produzierte. Mit und nach der Promotion wurde Spannendes aus der Welt der Wissenschaft zur Inspiration für ihre Texte, die sie zunächst in der Redaktion der Berliner Zeitung und später in der WELT und dem Stern aufs Papier und den Bildschirm brachte.
Fanny lebt und arbeitet im wilden Berlin, dort wo alles begann: Die zwei Fragen, die sie inzwischen beantworten kann, und die große Liebe zur Musik, die in der Hauptstadt so zu Hause ist wie sie.
SprachenEnglisch, Spanisch, Französisch
Berlin
jimenez@die-fachwerkstatt.de
Arbeitsproben
- Wie schmeckt eigentlich g-Moll? Fanny Jimenez in der Welt am Sonntag
- Alle anderen sind nur Bewunderer Fanny Jimenez in der Welt am Sonntag
- Vorsicht, Mücke! Fanny Jimenez im Stern
- … und am Morgen null Erinnerung Fanny Jimenez in der Luzerner Zeitung
- Warum wir Gesichter blitzschnell erkennen können Fanny Jimenez in der Welt
- Furcht vor dem Supervirus Fanny Jimenez im Stern